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12. Februar 2026

Wir fordern 7 %, mind. 300 € mehr!


Saarbrücken, Potsdam, Düsseldorf, Hamburg, Mainz, Nürnberg, Koblenz, Siegen und in vielen weiteren Orten wurde eindrucksvoll gezeigt: Der öffentliche Dienst steht zusammen – laut, sichtbar und entschlossen für eine faire Einkommensentwicklung und einen handlungsfähigen Staat.

Proteste im ganzen Land

In Saarbrücken haben rund 1.000 Kolleginnen und Kollegen vor der Staatskanzlei klargemacht, dass das Saarland bei der Einkommensentwicklung nicht abgehängt werden darf. Zeitgleich wurde in Potsdam mitten in der dritten Verhandlungsrunde der Druck erhöht: Die Kolleginnen und Kollegen der DSTG aus Brandenburg und Berlin waren auf der Straße und machten unüberhörbar deutlich, dass es ein verhandlungsfähiges Angebot der TdL braucht.

Auch in Düsseldorf und Hamburg war die Beteiligung enorm: Über 16.000 Beschäftigte in Düsseldorf und mehr als 2.200 in Hamburg haben für höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Beschäftigte aus Finanzverwaltung, Schulen, Polizei, Kliniken und vielen weiteren Bereichen des öffentlichen Dienstes haben gemeinsam gezeigt: Ohne einen starken öffentlichen Dienst geht nichts.

In Nürnberg haben am 2. Februar 2026 mehrere Demonstrationszüge zur Kundgebung vor dem Heimatministerium am Lorenzer Platz ein starkes Zeichen gesetzt – gegen die Blockadehaltung der TdL und die geplante verzögerte Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten in Bayern. Die Beschäftigten forderten laut und geschlossen eine faire, zeitgleiche Umsetzung des Ergebnisses.

Unsere Forderung: 7 Prozent, mindestens 300 Euro

Die Botschaft, die von all diesen Aktionen ausgeht, ist eindeutig: 7 Prozent mehr Einkommen, mindestens 300 Euro monatlich – für alle Beschäftigten im Geltungsbereich des TV‑L. Diese Forderung ist keine Maximalposition, sondern Ausdruck von Respekt, fairer Bezahlung und der Notwendigkeit, den öffentlichen Dienst als Arbeitgeber konkurrenzfähig zu halten. In Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Belastungen ist eine spürbare Einkommenserhöhung Voraussetzung dafür, dass der Staat seine Aufgaben zuverlässig erfüllen kann.

Die Länder haben es in der Hand, mit einem verhandlungsfähigen Angebot die Weichen richtig zu stellen. Weitere Blockadehaltung gefährdet die Attraktivität des öffentlichen Dienstes und schwächt die staatliche Daseinsvorsorge – vom Finanzamt über die Schulen bis hin zu Polizei und Justiz.

DSTG: laut, aktiv und unübersehbar

Die DSTG war bei allen Aktionen laut, aktiv und unübersehbar – ob vor der Staatskanzlei in Saarbrücken, auf der Straße in Potsdam oder bei den Großdemonstrationen in Düsseldorf und Hamburg. Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der Finanzverwaltung haben Flagge gezeigt und deutlich gemacht, dass eine starke Steuerverwaltung eine angemessene Bezahlung braucht.

Ein besonderer Dank gilt den vielen Engagierten vor Ort, die diese Aktionen möglich gemacht haben – die mobilisiert, organisiert und dokumentiert haben. Die Bilder aus Saarbrücken, Potsdam, Düsseldorf und Hamburg stehen stellvertretend für den Einsatz tausender Beschäftigter, die für ihre berechtigten Forderungen auf die Straße gehen.

Gemeinsam für einen handlungsfähigen Staat

Die Einkommensrunde 2026 für den öffentlichen Dienst der Länder ist in der entscheidenden Phase. Es geht um mehr als Prozente – es geht um Respekt, Wertschätzung und die Frage, ob der Staat auch in Zukunft leistungsfähig bleibt. Faire Löhne sind dafür eine Grundvoraussetzung, denn sie entscheiden darüber, ob qualifizierte Fachkräfte gewonnen und gehalten werden können.

Klar ist: 7 Prozent mehr, mindestens 300 Euro – für faire Bezahlung, Respekt und einen starken öffentlichen Dienst, auf den sich die Menschen in diesem Land verlassen können.

Ursprünglich veröffentlicht unter https://www.dstg.de

Quelle: DSTG / 12.2.2026
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